Einsehen der Empfängerinformationen
- Prüfen Sie im Fenster Empfängerinfo folgende Punkte:
- Die GNSS-Firmwareversion entspricht der aktuellen Version auf Topcon TotalCare.
- Falls Sie GNSS-Rohdaten aufzeichnen möchten: Prüfen Sie, ob der interne oder externe Speicher ausgelesen werden kann.
- Prüfen Sie bei Verwendung von Akkus die Spannung aller Empfängerakkus.

Überprüfen des GNSS-Satellitenstatus
- Verbinden Sie den Empfänger mit TRU und klicken Sie auf das Statussymbol im Modus Empfängerverwaltung.
- Auf der Registerkarte „Position“ werden folgende Daten angezeigt:
- Aktuelle Uhrzeit in UTC.
- Aktuelle WGS84-Position des Antennenphasenzentrums.
- Aktueller PDOP (Positionsgüte).
- Aktuelle Werte für HRMS/VRMS (Positionsgenauigkeit).
- Abstand zur RTK-Basis (sofern vorhanden).
- Die Registerkarte „Position“ zeigt auch die Anzahl der erfassten und verwendeten GNSS-Satelliten:
- GPS ist grün
- Glonass ist orangefarben
- Galileo ist cyanblau
- BeiDou ist magentafarben
- SBAS ist lila
- QZSS ist blau
- Die Flügel der Satellitensymbole zeigen an, dass ein Satellit in der Positionslösung verwendet wird. Satelliten ohne Flügel werden lediglich verfolgt.
- Bei freier Himmelssicht sollten Sie folgende Punkte auf der Registerkarte Position prüfen:
- Der Empfänger hat eine autonome GNSS-Position berechnet.
- Der Empfänger verfolgt und nutzt eine ausreichende Anzahl von Satelliten im Verhältnis zur Gesamtzahl an diesem Ort und um diese Uhrzeit.
- Sie können sämtliche theoretisch zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort erfassbaren Satelliten in der Topcon-Einsatzplanung auf TotalCare ermitteln.
- Idealerweise stimmt die Anzahl der verfolgten Satelliten mit der Anzahl der verwendeten Satelliten überein; allerdings ist das nicht immer der Fall.
- Faktoren hierbei sind Satellitenelevationen, lokale Mehrwegeeffekte, Hindernisse usw.

- In der SV-Liste im Statusfenster werden detaillierte Informationen zu den einzelnen Satelliten aufgeführt:
- Kennung der verfolgten Satelliten jedes Systems.
- Aktuelle Elevation jedes Satelliten sowie Auf- und Abstieg des Satelliten.
- SNR (Signal-Rausch-Verhältnis) in in dB*Hz für jeden Satelliten auf den folgenden Frequenzen:
- L1 C/A
- L1 P
- L2 P
- L2C
- L5
- Trackingdauer (in Minuten) seit dem letzten Signalverlust für C/A (TC).

Überprüfen des GNSS-Satellitenstatus
- Die Registerkarte Sat-Übersicht im Fenster Status zeigt die grobe Position aller Satelliten in allen Systemen an, die momentan vom Empfänger verfolgt werden.
- Die Übersicht vermittelt Ihnen einen Eindruck der geometrischen Satellitenverteilung am Standort.
- Die Mitte der Satellitenübersicht ist der Punkt direkt über der Antenne (90 Grad Elevation).
- Die äußere Grenze der Übersicht markiert den Horizont (0 Grad Elevation).
- Die rote Linie kennzeichnet die eingestellte Elevationsmaske, unter der ein Satellit nicht zur Positionsbestimmung verwendet wird (Vorgabe: 5 Grad). Die Elevationsmaske für die Verfolgung beträgt 0 Grad.
- Bei freier Himmelssicht sollten Sie die folgenden Punkte auf der Registerkarte Sat.-Übersicht prüfen:
- Die Satelliten in der Positionslösung befinden sich nicht alle in einem Segment des Himmels, in einer Linie oder am Horizont. Die genutzten Satelliten sollten gut verteilt sein.
- Wenn die Satelliten für die Positionslösung eng beisammen stehen, in einer Linie oder am Horizont liegen, können die Genauigkeit (hohe HRMS/VRMS-Werte) und Präzision (hoher PDOP-Wert) der Messung darunter leiden.

Zurücksetzen des Empfängers
- Verbinden Sie den Empfänger mit RTU und klicken Sie auf die Schaltfläche Werkzeuge im Modus Empfängerverwaltung.
- Das Fenster Werkzeuge enthält verschiedene Möglichkeiten:
- Empfänger rücksetzen (Aus- und Einschalten)
- Werkseinstellungen (NVRAM leeren)
- Löschen des aktuellen Almanachs und der Ephemeriden
- Zurücksetzen aller Empfängerparameter auf die Vorgaben
- Parameter rücksetzen
- Kein Löschen des NVRAM
- Zurücksetzen aller Empfängerparameter auf die Vorgaben
- Zurücksetzen des RTK-Algorithmus
- Ausschalten des Empfängers oder Aktivieren des Energiesparmodus
