TopNETlive: Eine kurze Einführung in die Welt der IP-Adressen

Eine IP-Adresse (IP steht für Internet Protocol) ist eine bestimmte Ziffernfolge, die über das Internet kommunizierende Geräte in einem Computernetz eindeutig identifiziert. Ohne die IP-Adresse können keine Daten zwischen Geräten in einem Netz übermittelt werden.  Ein grundlegendes Verständnis ist von Vorteil, da immer mehr Geräte vernetzt sind.

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TopNETlive: Eine kurze Einführung in die Welt der IP-Adressen

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Eine kurze Einführung in die Welt der IP-Adressen

Eine IP-Adresse (IP steht für Internet Protocol) ist eine bestimmte Ziffernfolge, die über das Internet kommunizierende Geräte in einem Computernetz eindeutig identifiziert. Sie können sich das so vorstellen: Die IP-Adresse des Computers entspricht dem Telefonanschluss in einem Haus. Ein Computer oder Haus benötigt nicht zwingend eine IP-Adresse oder einen Telefonanschluss. Um jedoch mit den Menschen in anderen Häusern zu sprechen, ohne das eigene Haus zu verlassen, benötigen beide Häuser einen Telefonanschluss. Und damit Computer direkt miteinander kommunizieren können, benötigen sie eine IP-Adresse.

Fakten zu IP-Adressen

  • Eine IP-Adresse besteht aus einer Folge von vier durch Punkte getrennte Zahlen.
  • Die Zahlen einer IP-Adresse liegen im Bereich von 0 bis 255.

Technisch ausgedrückt:

  • Eine IP-Adresse ist eine 32-Bit-Binärzahl, die durch Punkte in vier Abschnitte unterteilt ist.
  • Jeder einzelne Abschnitt einer IP-Adresse wird als Oktett bezeichnet.
  • Eine IP-Adresse weist vier Oktetts auf; jedes Oktett enthält 8 Bit.
  •  Ein Oktett kann Werte zwischen 0 und 255 aufweisen. (255 ist die größte Zahl, die mit 8 Bit ausgedrückt werden kann.)

Interne und externe IP-Adressen

Wenn Sie einen handelsüblichen Router verwenden, besitzen Sie vermutlich eine externe und eine oder mehrere interne IP-Adressen.

Die externe IP-Adresse wird vom Internetanbieter (ISP) zugewiesen. Da die IP-Adresse zur Identifizierung dient, dürfen keine zwei Computer im Internet dieselbe externe IP-Adresse aufweisen. Über die externe IP-Adresse nehmen andere Computer usw. Kontakt zu Ihrem Gerät auf.

Alle Computer, Geräte usw. auf Ihrer Seite des Routers werden als lokales Netz oder Netzwerk bezeichnet. Darin werden eindeutige interne IP-Adressen vergeben. In den meisten Fällen kümmert sich der Router über DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) um die Vergabe dieser internen IP-Adressen. Sie können aber auch statische IP-Adressen für die Knoten in Ihrem lokalen Netz einstellen.

Es gibt mehrere IP-Adressbereiche, die häufig für interne Netze verwendet werden. Diese sehen zum Beispiel so aus:

  • 192.168.x.x
  • 10.0.x.x
  • 10.1.x.x
  • 172.x.x.x

Dabei steht das x für eine beliebige Zahl zwischen 0 und 255. Diese Bereiche sind privat und können aus dem öffentlichen Internet nicht direkt angesprochen (adressiert) werden.  Sie sind außerhalb des lokalen Netzes (LAN) quasi unsichtbar.

Statische und dynamische IP-Adressen

Dynamische IP-Adressen sind IP-Adressen, die einem Gerät bei Bedarf vom Router zugewiesen werden. Wie die Bezeichnung andeutet, handelt es sich bei dynamischen IP-Adressen um Adressen, die sich beim nächsten Verbinden des Geräts ändern können. Dynamische IP-Adressen bieten viele Vorteile, können aber auch Probleme verursachen, insbesondere in Verbindung mit komplexeren Netzwerkfunktionen wie der Portweiterleitung. Wenn sich die IP-Adresse, die als Weiterleitungsziel dient, ändert, funktioniert die Portweiterleitung nicht mehr.

Statische IP-Adressen werden einem Netzwerkgerät fest zugewiesen und ändern sich nicht. Das gilt auch dann, wenn das Gerät lange Zeit nicht mit dem Netz verbunden wird. Die Nutzung von statischen IP-Adressen führt zu einem geringen Komfortverlust, gleichzeitig aber zu einem Plus an Zuverlässigkeit.

Für Funktionen wie Portweiterleitung wird fast immer eine statische interne IP-Adresse benötigt.